Wassereinlagerung

Auch: Wasser einlagern

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Eine Wassereinlagerung bedeutet, dass dein Körper vorübergehend mehr Wasser hält als sonst, sodass die Waage steigt, ohne dass sich an deinem Fett etwas ändert. Sie ist die häufigste Erklärung für Sprünge, die über Nacht oder innerhalb weniger Tage auftreten.

Typische Auslöser

Glykogen ist der größte Posten. Dein Körper speichert Kohlenhydrate in Muskeln und Leber zusammen mit etwa drei bis vier Teilen Wasser pro Teil Glykogen (Kreitzman et al. 1992). Nach hartem oder ungewohntem Training sammelt sich zusätzlich Flüssigkeit im beanspruchten Muskel, Muskelkater ist das Signal dafür. Salzige Mahlzeiten gelten als weiterer Auslöser, auch wenn die Studienlage dazu weniger eindeutig ist. Dazu kommen der Start mit Kreatin und bei vielen Frauen der Zyklus.

Spitze oder Stufe

Wie sich eine Wassereinlagerung im Trendgewicht zeigt, hängt davon ab, ob der Auslöser kurz oder dauerhaft ist. Ein Pastaabend oder eine harte Beineinheit erzeugen eine kurze Spitze, die nach einigen Tagen abklingt. Isst du dauerhaft mehr Kohlenhydrate oder beginnst mit Kreatin, macht der Trend eine Stufe nach oben und läuft danach im alten Tempo weiter. Fett dagegen zeigt sich als Steigung, die Woche für Woche anhält.

Im Cut kann Wasser den Fettverlust für einige Tage überdecken, danach fällt das Gewicht scheinbar plötzlich. Wer in dieser Zeit die Kalorien senkt, korrigiert Wasser. Trag deshalb auch hohe Werte ein und bewerte erst die Steigung des Trends über zwei bis drei Wochen. Bei Schwellungen oder einer Zunahme, die du dir nicht erklären kannst, gehört die Frage zu einer Ärztin oder einem Arzt.

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