Warum das Tagesgewicht in die Irre führt
Ein Kilo mehr über Nacht ist kein Kilo Fett. Wer am Vortag mehr Kohlenhydrate oder Salz gegessen hat, lagert Wasser ein; nach hartem Training halten die Muskeln Wasser für die Reparatur; Darminhalt und Zyklus verschieben die Zahl zusätzlich. Diese Schwankungen sind oft größer als die Veränderung, die du in einer Woche erreichen willst. Wer jeden Morgen auf die nackte Zahl reagiert, steuert nach Rauschen.
Was eine Trendgewicht-App anders macht
Sie verrechnet jede neue Messung mit den vorherigen. Ein einzelner Ausreißer verschiebt die Linie nur ein wenig, eine echte Veränderung setzt sich über die Tage durch. Das Ergebnis ist eine ruhige Kurve, an der du ablesen kannst, ob du zunimmst, abnimmst oder hältst, und wie schnell.
Wie Lean is law den Trend rechnet
- Exponentielle Glättung (Standard): Jede Messung zieht den Trend ein Stück zu sich, ältere Werte verlieren langsam an Gewicht.
- Gleitender Durchschnitt über 7 oder 14 Tage: einfacher Mittelwert der letzten Tage, gut nachvollziehbar, reagiert aber später.
- Doppelte exponentielle Glättung (Holt): glättet Wert und Richtung, sinnvoll bei gleichmäßigen Zu- oder Abnahmephasen.
Die Wochenrate kommt aus einer Regression über die letzten 14 Trendwerte. So springt sie nicht bei jedem Tageswert.
Mehr als eine Linie
Der Trend ist in Lean is law der Ausgangspunkt für alles Weitere: Phasen für Bulk, Cut, Halten und Diet Break mit Tempo-Bewertung, Meilensteine, Experimente mit Markern im Chart und mit Pro Prognose, Plateau-Erkennung und adaptiver TDEE. Wer nur den Trend will, kann alles andere ausblenden: Karten lassen sich ein- und ausschalten und sortieren.
Gewicht aus Health
Auf dem iPhone liest Lean is law dein Gewicht aus Apple Health, auf Android aus Health Connect, auch im Hintergrund. Eine Smartwaage, die dorthin schreibt, füttert den Trend also automatisch. Ältere Daten aus anderen Apps holst du per CSV-Import.