Warum Diät-Apps für Bodybuilder oft nicht passen
Die meisten Abnehm-Apps belohnen jedes Gramm weniger. Für einen Cut im Bodybuilding ist das die falsche Logik: Wer zu schnell abnimmt, verliert mehr Muskulatur und Kraft, und das Training leidet. Eine Cut-App muss deshalb vor allem eines können: dir sagen, ob du zu schnell bist.
So trackst du deinen Cut mit Lean is law
Phase starten. Du legst einen Cut an, mit Tempo in Prozent deines Trendgewichts pro Woche und optional Enddatum oder Zielgewicht. Die Phase erscheint als blaues Band im Chart.
Trend statt Tageswert. Gerade im Cut kann die Waage tagelang stehen bleiben oder nach einem salzigen Essen hochspringen. Lean is law glättet deine Messungen zum Trend und berechnet daraus die Wochenrate. Auf dem Startbildschirm siehst du sofort, ob du im Zielbereich bist.
Kalorien anpassen, wenn es nötig ist. Mit Pro berechnet die App deinen tatsächlichen Verbrauch aus Aufnahme und Trend (adaptiver TDEE) und daraus Zielkalorien für das gewählte Tempo. Protein setzt Lean is law standardmäßig auf 2,0 g pro kg, einstellbar von 1,6 bis 2,4 g.
Pausen planen. Längere Cuts vertragen eine Pause. Eine Diet-Break-Phase hält dein Gewicht in einem Korridor; mit Pro warnt die App frühzeitig, wenn der Trend den Korridor in den nächsten 14 Tagen zu verlassen droht. Einzelne Refeeds trägst du als Marker oder Experiment ein und siehst mit Pro die Vorher-nachher-Auswertung.
Fortschritt, den die Waage nicht zeigt
Im späten Cut sagt die Waage am wenigsten. Der wöchentliche Check-in mit Posing-Fotos in Front, Back, Side und Lat Spread zeigt, was sich wirklich verändert. Mit Pro legst du gleiche Posen von zwei Daten nebeneinander und erfasst Körpermaße wie die Taille.
Für wen das passt
Für Hobby-Bodybuilder und alle, die nach einem Bulk kontrolliert Fett verlieren wollen. Wer nur auf ein Zielgewicht hin abnimmt, ohne Bulk-Cut-Zyklen, kommt auch mit einer einfacheren Waagen-App aus.